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Michael D. Hausfeld

Michael D. Hausfeld, einer der führenden Zivilprozessanwälte der USA, ist Chairman von Hausfeld.

Seine Karriere umfasst einige der größten und erfolgreichsten Sammelklagen in den Bereichen Menschenrechte, Diskriminierung und Kartellrecht. Er hat ein nachhaltiges Interesse an Fällen von gesellschaftlicher Bedeutung und gehörte zu den ersten Anwälten in den USA, die durchsetzen konnten, dass sexuelle Belästigung als eine verbotene Form der Diskriminierung eingestuft wurde. Er vertrat die Ureinwohner Alaskas, deren Leben von der Ölkatastrophe der Exxon Valdez 1989 beeinträchtigt wurde. Später erzielte er mit Texaco, Inc. in einem Diskriminierungsverfahren aufgrund von Rassismus einen damals historischen Vergleich in Höhe von 176 Millionen Dollar. Zuletzt vertrat Michael Hausfeld in dem viel beachteten Prozess O’Bannon v. NCAA eine Gruppe aktueller und ehemaliger Division-I-Basketballspieler sowie FBS-Footballspieler gegen die NCAA und die dazugehörigen Institutionen, deren Regelungen dazu führen, dass die Athleten vom Erhalt einer Vergütung für die Verwendung ihrer Namen, Bilder und Abbildungen ausgeschlossen sind. Am Ende eines dreiwöchigen Gerichtsverfahrens stellte das Gericht einen Kartellverstoß der NCAA fest und erließ die von den Klägern geforderte einstweilige Verfügung. Im unmittelbaren Anschluss an die Entscheidung wurde er als "Litigator of the Week" der AmLaw Litigation Daily ausgezeichnet, da es der "Konsens unter den Gerichtssaalbeobachtern [war], dass Michael Hausfeld... das Beste aus einer Gruppe von NCAA-Zeugen vor Gericht herausgeholt hat". Law360 betitelte das von Michael Hausfeld geführte Prozessteam als "Legal Lions" und verwies auf Hausfelds historischen Sieg über die NCAA. 

In Friedman v. Union Bank of Switzerland vertrat er eine Gruppe von Holocaust-Opfern, deren Vermögen während und nach dem Zweiten Weltkrieg zu Unrecht von Schweizer Banken zurückbehalten wurde. Der Fall warf neue Fragen des internationalen Bankenrechts und zu internationalen Menschenrechten auf. In einem gesonderten Prozess vertrat er ebenfalls erfolgreich die Republik Polen, die Tschechische Republik, Weißrussland, die Ukraine und die Russische Föderation in Angelegenheiten der Sklaven- und Zwangsarbeit für jüdische und nichtjüdische Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Gegenwärtig vertritt er Khulumani und andere Nichtregierungsorganisationen in einem Rechtsstreit über im Rahmen des Apartheidgesetzes in Südafrika erfolgten Missbrauch.

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